Thomas Cook und Club Med machen gemeinsame Sache
Zwei Giganten der Reisebranche haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen: Das britische Unternehmen Thomas Cook, das vor allem für seine Pauschalreisen bekannt ist, sowie die Franzosen vom Club Méditerranée (auch bekannt als Club Med), die hauptsächlich Ferienanlagen betreiben. Über drei Jahre wird der Vertrag gültig sein, in dem sich die beiden Unternehmen stärkere Zusammenarbeit zusagen. Unterschrieben wurde er von den Unternehmenschefs höchstpersönlich: Peter Fankhauser unterschrieb für Thomas Cook Henri Giscard d’Estaing für Club Med. Aufgebaut wird die Kooperation auf der erfolgreichen Zusammenarbeit in Frankreich, wo die beiden Firmen bereits seit längerem Partner sind und Club Med seine Ferienanlagen mit Thomas-Cook-Urlaubern füllen kann.
Kooperation in ganz Europa
Der neue Kooperationsvertrag bezieht sich auf alle Länder des europäischen Raums, in denen beide Unternehmen aktiv sind, dazu zählt auch Deutschland. In den Reisebüros von Thomas Cook, sowie auf deren Website finden sich im Zuge des gemeinsamen Marketings nun vermehrt Bereiche, in denen man sich über die Ferienanlagen von Club Med informieren kann. Auch bei Flügen sollen Möglichkeiten für Kooperationen geprüft werden. Hinter Club Med steckt übrigens seit einigen Jahren das chinesische Unternehmen Fosun International, das seinerseits auch Anteile an Thomas Cook hält. Diese Tatsache dürdte die beiden Konzerne in ihren Kooperationsplänen noch enger zusammenschweißen.
Gewinner und Verlierer der diesjährigen Urlaubssaison
Der Sommer des Jahres 2015 hat gerade erst begonnen, doch die Reiseveranstalter können an ihren Buchungszahlen bereits jetzt ablesen, welche Destinationen in dieser Hochsaison besonders im Trend ist bzw. sein wird. Der Gewinner scheint in diesem Jahr das Land zu sein, das schon seit Längerem das Top-Urlaubsland der Deutschen ist: Spanien! Zweistellige Zuwachszahlen verzeichnet beispielsweise Alltours für die Baleareninsel Mallorca – noch bessere Zahlen schreiben derzeit nur die Kanarischen Inseln, die ebenfalls zu Spanien gehören. Ein Grund dafür ist möglicherweise, dass die Preise auf Fuerteventura und Gran Canaria seit dem Vorjahr deutlich günstiger geworden sind.
Ägypten kommt langsam zurück
Auch einige Krisenländer können sich über Lichtblicke freuen. Griechenland kann sich im dritten Jahr in Folge über einen Zuwachs an Gästen freuen, am Saisonende werden die Ferienanlagen des Landes im Schnitt wahrscheinlich zehn Prozent mehr gebucht worden sein als im Vorjahr. Und auch beim Sorgenkind Ägypten, das seit der Revolution im Jahre 2011 kaum aus dem Tief herauskommt, ist Licht am Ende des Tunnels zu erkennen: Die Buchungszahlen steigen und erholen sich kontinuierlich.
Schlechter Saisonstart für die Türkei
Einen schlechten Start in die Urlaubssaison hatte hingegen das Reiseziel Türkei, dessen Zahlen mittlerweile jedoch besser geworden sind – vor allem, da die Veranstalter und Ferienanlagen die Preise teilweise drastisch reduziert haben. Schwer tut sich auch Tunesien – obwohl das nordafrikanische Land politisch stabil ist und einige traumhafte Ferienanlagen und Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, sind die Deutschen nach wie vor eher vorsichtig und scheinen sich noch nicht so richtig an diese Destination heranzutrauen. Ein deutliches Plus hingegen kann das schöne südosteuropäische Urlaubsland Kroatien verbuchen, während sich Bulgarien seit letztem Jahr auf einem stabilen Niveau eingependelt hat.
Ferienwohnungen bei Anlegern immer beliebter
Anleger sind immer auf der Suche nach „guten und günstigen Objekten“, die zumindest mittelfristig Gewinn und Erfolg versprechen. In den aktuellen Zeiten niedriger Zinsen suchen die Anleger zudem nach sicheren und attraktiven Alternativen. Und diese finden sie in zahlreichen Ferienwohnungen. Denn Ferienwohnungen bieten nicht nur Rendite, sondern auch die Aussicht auf eine eigene Urlaubsresidenz. Ferienwohnungen stehen bei privaten Kapitalanlegern derzeit also nicht überraschend und auch nicht zu Unrecht hoch im Kurs. Sie gelten nicht nur als wertstabile Geldanlage mit hoher Rendite, sondern auch als persönliches Feriendomizil, wie eine Studie des Internet-Portals FeWo-direkt und der Maklerfirma Engel&Völkers jüngst ergab. Vor allem in den letzten vier Jahren sei die Ferienwohnung als Anlageform regelrecht „explodiert“. Denn knapp jeder dritte befragte Eigentümer kaufte seine Immobilie im Zeitraum seit 2011. Mehr als 50% aller Objekte befinden sich in Deutschland, überwiegend an Nord- und Ostsee und im Freistaat Bayern. Mit deutlichem Abstand folgen schließlich Österreich und Spanien.
Niedrige Zinsen erleichtern den Erwerb
Für Deutschland spricht natürlich die räumliche Nähe, eine gewisse Rechtssicherheit und attraktive Renditeaussichten. Und beinahe alle Erwerber von Ferienwohnungen sind mit ihrer Investition auch mehr als nur zufrieden, besonders wegen der verlockend hohen Rendite von durchschnittlich 7,9 Prozent. Auch die recht niedrigen Hypothekenzinsen erleichtern den Kauf einer Ferienwohnung. Die Eigentümer sind in den letzten Jahren stetig finanzkräftiger geworden und verfügen im Durchschnitt über ein Haushalts-Nettoeinkommen von über 4800 Euro im Monat. Für eine Urlaubsimmobilie geben sie im Schnitt sage und schreibe 188.000 Euro aus. Jeder Dritte kann dabei den Kauf ohne Bankkredit bezahlen. Für die Analyse wurden bis zu 4400 Eigentümer von Ferienimmobilien befragt.
Schauinsland baut neue Ferienanlage auf den Malediven
Der bekannte Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen plant den Bau eines neuen Hotels auf den Malediven. Bereits diesen Dezember soll die Ferienanlage mit dem Namen Hondaafushi Resort eröffnen und damit schon in der kommenden Winterurlaubssaison den ersten Touristen zur Verfügung stehen. Entstehen soll das Resort auf einer Insel des Haa-Dhaalu-Atolls. Partner für den Bau ist Triple A (AAA), eine Hotelkette, die im Reisekatalog von Schauinsland bereits prominent vertreten ist. Das neue Hotel soll Vier Sterne haben und sowohl Familien mit Kindern als auch kinderlose Paare ansprechen. Erholung soll in der Ferienanlage genauso großgeschrieben werden wie Action – für letzteres sorgen die Wassersportangebote vor Ort.
Erstes Exklusiv-Ziel auf der Langstrecke
Das Reiseunternehmen, der bereits vor knapp 100 Jahren gegründet wurde, investiert bereits seit einiger Zeit vermehrt in neue bzw. neugestaltete Hotelanlagen, die dann exklusiv bei Schauinsland angeboten werden. Bereits 75 solcher Ferienanlagen hat Schauinsland bereits im Angebot – diese jedoch alle im Mittelstreckenbereich. Das neue Resort auf den Malediven ist somit die Premiere für ein exklusives Angebot auf der Fernstrecke. Dieser Schritt erscheint nicht allzu überraschend, macht Schauinsland doch einen nicht zu unterschätzenden Anteil seines Umsatzes mit Langstrecken-Reisezielen: Im letzten Geschäftsjahr waren es immerhin 100 Millionen Euro von einem Gesamtumsatz von 970 Millionen Euro. In Zukunft ist ein zweistelliger Wachstum auf diesem Gebiet geplant. Die neue Ferienanlage, zu der in Kürze mehr Details veröffentlicht werden, soll dazu ihren Teil beitragen.
Griechenland: Präsident sagt All-Inclusive-Anlagen den Kampf an
Der neu gewählte griechische Präsident Alexis Tsipras von der sozialistischen Partei SYRIZA will so einiges anders machen als sein Vorgänger, das ganz Land soll umgekrempelt werden. Da überrascht es kaum, dass der 40-jährige Staatschef auch Pläne für den Tourismussektor hat – obwohl es für diesen Wirtschaftszweig in Griechenland gerade eigentlich recht gut läuft und auch die Prognosen für 2015 positiv sind. Doch Tsipras hat laut dem englischen „Guardian“ nun als erstes den All-Inclusive-Hotels den Kampf angesagt, da diese den kleinen lokalen Gaststätten und Geschäften schaden würden. Die Argumentation ist nachvollziehbar: Wenn die Urlauber den ganzen Tag in ihren Ferienanlagen verbringen und dort jegliche Getränke und Speisen umsonst erhalten, tendieren sie sicherlich seltener dazu, abends noch die kleine Taverne im Ort zu besuchen.
Kleine Gaststätten sollen stärker einbezogen werden
Verboten werden, wie es viele Beobachter zuerst verstanden haben, soll der All-Inclusive-Urlaub jedoch auch wieder nicht. Stattdessen will die neue Regierung laut der neuen Wirtschaftsministern Elena Kountoura wohl eher die kleinen Restaurants und Bars stärken und damit die wirtschaftliche Lage der Regionen unterstützen. Bei All-Inclusive-Angeboten solle zudem die Qualität erhöht werden. Auch Andreas Andreadis, der griechische Tourismus-Chef, hat ähnliche Vorstellungen: Man solle neue All-Inclusive-Modelle erproben, in denen die Umgebung mit ihren Restaurants, Läden und Cafés stärker in das Gesamterlebnis miteinbezogen wird. So oder so: Es wird spannend für die Ferienanlagen Griechenlands, wie sich der All-Inclusive-Tourismus entwickeln wird.
Deutsche Reisekonzerne gehen auf Mallorca in Offensive
Immer mehr deutsche Reisekonzerne gehen auf der Lieblingsinsel vieler Deutscher, Mallorca, in verstärktem Maße auf Einkaufstour. Der Grund: Man erwartet einen Immobilienboom auf der Baleareninsel und will sich die besten Häuser und Bettenkontingente für die kommenden Jahre sichern. Dabei werden die Hotels vollständig erworben oder es wird mit den Besitzern ein Exklusivvertrag abgeschlossen, so dass nur konzerneigene Gäste in den betreffenden Ferienanlagen Urlaub machen können. Im letzten Sommer, 2014, übernahm Alltours die drei Vier-Sterne-Plus Ferienanlagen Estrella de Mar, Coral de Mar und Orquidea Playa in der Gegend um Alcúdia im Norden Mallorcas. Dadurch hat sich Alltours zu einem der größten Betreiber von Hotelbetten auf der Insel entwickelt. Ein weiteres Hotelprojekt unter Alltours-Ägide ist das Hotel Kontiki Playa an der Playa de Palma, frisch renoviert im vergangenen Winter. Laut Alltours habe man ein großes Interesse daran, mit Renovierungen und Modernisierungen die Standards in Sachen Qualität und Service zu verbessern. Auch andere deutsche Reiseveranstalter wie TUI, Thomas Cook und Dertour sind auf Mallorca auf Einkaufstour unterwegs.
Neues Tourismusgesetz macht Erweiterung möglich
Werden die Hotels nicht in Eigenregie gekauft oder gemietet, dann kommt ein anderes Prozedere zum Trage. Dann übernehmen die Hotels nämlich die Kosten für die komplette Erneuerung der Hotels und nutzen diese schließlich in den Folge-Jahren für die eigene Kundschaft. Erst kürzlich bestätigte der touristische Geschäftsführer der TUI Deutschland GmbH die Strategie der Exklusivverträge. Die Playa de Palma ist bei den Plänen der deutschen Reiseunternehmen der Ort mit den meisten Regie-Wechseln innerhalb der Hotels. Die Tendenz hin zu Exklusivverträgen mit den Übernachtungsbetrieben geht Hand in Hand mit Modernisierungen und Erweiterungen der Häuser sowie nicht selten einer Anhebung der Sterne-Kategorie. Die juristische Grundlage für jene Erweiterung rührt vom spanischen Tourismusgesetz aus dem Jahr 2012, die solche Erweiterungen möglich machte.
Schweizer Modellprojekt: Ferienanlage mit „Heizfelsen“
Nicht nur in Deutschland ist die Energiewende, der Umstieg zu regenerativen Energiequellen ohne CO2-Ausstoß ein großes Thema. Auch in der Schweiz sind Projekte mit „grüner“ Energie voll im Trend, wie das Beispiel des Feriendorfes Blatten-Belalp der Schweizer Reisekasse (Reka) zeigt. Die Ferienanlage nahe des Dorfes Blatten besteht aus sieben Häusern mit insgesamt 50 Ferienwohnungen, hinzu kommen mehrere Spielplätze und ein Hallenbad. Der Clou an der Sache: Die Anlage erzeugt ihren eigenen Strom mittels hochmoderner Solartechnik. Die äußerst effizienten Solarzellen bedecken die Dächer der Häuser komplett. Damit wird das Feriendorf mit Energie und Warmwasser versorgt, völlig ohne CO2-Ausstoß.
Die Felsschicht im Boden erwärmt im Winter das Wasser
Doch es kommt noch eine Besonderheit hinzu, denn auch die Wärme der Erde macht man sich zunutze. In der Tiefe von 170 Metern weist eine Felsschicht eine Durchschnittstemperatur von 12 Grad auf. Mit extra installierten Pumpen (natürlich solarbetrieben) und Erdsonden kann man dem Boden im Winter Wärme entziehen, um damit Heiz- und Duschwasser zu erwärmen, wodurch der Fels sich abkühlt. Sobald es draußen wieder wärmer wird, wird per Sonnenlicht erwärmte Flüssigkeit in den Boden geleitet, um den Felsen für den nächsten Winter wieder aufzuwärmen – ein theoretisch endloser, sich selbst stabilisierender Kreislauf.
Das Projekt, das vom Schweizer Bundesamt für Energie finanziell unterstützt wird, ist sicherlich spannend für alle Besitzer von Ferienhäusern – denn immer mehr Gäste legen Wert auf Nachhaltigkeit und darauf, mit dem Urlaub nicht der Umwelt und dem Klima zu schaden. Eine CO2-freie Ferienanlage wäre also nicht nur wünschenswert für den Planeten, sondern auch gut fürs Geschäft!
Wo auch im Winter die Blumen blühen: Madeira
Im Winter, wenn es draußen kalt und schmuddelig wird, zieht es viele Deutsche in den Süden, wo es auch in der kalten Jahreszeit noch angenehm mild ist. Ein ideales Reiseziel, um im Herbst und Winter der Kälte zu entfliehen, ist die portugiesische Insel Madeira. Denn auf dieser Insel, die wie die Gruppe der Kanaren vulkanischen Ursprungs ist, ist das Klima das ganze Jahr über angenehm. Auch im Dezember sinkt die Durchschnittstemperatur selten unter 20 Grad Celsius. Diese klimatischen Bedingungen sind vor allem für die Pflanzenwelt ein Segen. So wird Madeira häufig als „Blumeninsel“ beschrieben – und das zurecht. Denn die Flora der Insel ist wirklich einzigartig. Neben den wunderschönen Hortensien, Schmucklilien und Strelitzien, die hier blühen, gibt es auch eine ganze Bandbreite endemischer Arten, also Pflanzen, die nur auf Madeira wachsen und nirgendwo sonst.
Die geographische Nähe zu Afrika wird durch die heimischen Kakteen deutlich – ab und an entdeckt man auch einen Kanarischen Drachenbaum, der sich durch seine interessante Form auszeichnet. Wer die Pflanzenwelt der Insel in ihrer ganzen Vielfalt erleben will, sollte den botanischen Garten nahe der Hauptstadt Funchal besuchen, dessen Ziel es ist, die ursprüngliche Vegetation der Insel zu erhalten. Ein Fünftel der Inselfläche ist zudem durch den Lorbeerwald Laurisilva von Madeira bedeckt, der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.
Ferienanlagen auf Madeira
Ferienwohnungen auf Madeira sind häufig ehemalige Wohnhäuser, die umgestaltet wurden, wobei der individuelle Charme der Häuser jedoch erhalten geblieben ist. Viele schöne Ferienanlagen stehen dem Besucher in dem an der Küste gelegenen Santa Cruz, nur unweit des Inselflughafens, zur Verfügung. Die Wohnmöglichkeiten für Touristen sind hier sehr komfortabel, häufig mit Pool und/oder Gartenanlage – wobei für viele Gäste wahrscheinlich die Nähe zum Strand den wichtigeren Punkt darstellt.
Um die Kultur Madeiras kennenzulernen, sollte man am besten den Markt im nächstgelegenen Ort – besuchen hier schlägt meistens das Herz des Dorfes und man kann frisches, köstliches Obst und Gemüse erwerben. In der Hauptstadt Funchal schlendert man durch die Markthalle Mercado dos Lavradores, wo man natürlich auch Fisch verkauft wird. Abends genießt man dann von den Restaurants und Bars am Hafen den Blick auf das Meer, wo die großen Kreuzfahrtschiffe vorbeiziehen. So lässt sich der Winter doch aushalten!
Ferienanlagen an der Ostsee voll im Trend
Immer mehr Touristen verbringen ihren Badeurlaub in einer Ferienanlage an der Ostseeküste. Ein neuer Trend, der nicht von ungefähr kommt. Denn entlang der Ostseeküste finden die Urlauber neben den schmucken Ferienwohnungen auch zahlreiche Apartments und profitieren natürlich von den großen Annehmlichkeiten dieser Ferienanlagen. Die Urlauber erwartet nämlich nicht nur ein moderner Wellnessbereich, sondern auch ein großzügiges Schwimmbad und ein Restaurant. Ein Urlaub in einer Ferienanlage an der Ostsee – Das ist Entspannung pur am nahegelegenen Strand, eine tolle Aussicht auf die Fluten der Ostsee und eine unvergleichlich frische und gesunde Seeluft, die den Aufenthalt mehr als angenehm erscheinen lassen. An der Ostsee findet sich zudem ein breites Spektrum an solchen Anlagen. Große Ferienanlagen findet man genauso zahlreich wie Kleinere. Ein bedeutsamer Vorteil besteht vor allem in den diversen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, welche den Touristen in jenen Anlagen zur Verfügung stehen.
Die Ostsee ist schon lange ein Magnet für Urlauber
Wer sich also dazu entschließt, seinen Urlaub in einer Ferienanlage an der Ostsee zu verbringen, der kann seine Urlaubstage mehr als vielfältig gestalten. Die Ostsee zählt schon seit langer Zeit zu den beliebtesten Urlaubsorten hierzulande und lockt die Touristen mit Ruhe, einer idyllischen Natur und erholsamen Stunden am Strand. Die Ferienanlagen bieten den Standortvorteil, dass man in nur wenigen Minuten zum Strand gelangt. Außerdem locken in einer Ferienanlage an der Ostsee Attraktionen wie ein Schwimmbad oder sogar eine eigene Golfbahn. Langeweile kommt hier also nicht auf. Auch die Restaurants sind verschieden, vom Italiener und Griechen bis zu deutscher Hausmannskost mit Currywurst und Pommes.
Pools in Ferienanlagen sind nicht immer sicher
In etlichen Ferienanlagen der Urlaubsregionen der Welt kommt es mangels ausreichender Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu tragischen, oft tödlichen Unfällen, vor allem bei Kindern. Größtes Problem sind fehlerhaft eingestellte oder nachlässig gewartete Absaugpumpen. Das Ergebnis. Noch nicht ausgewachsene Kinder werden vom starken Sog unter Wasser gehalten und ertrinken. Eine besondere Häufung solcher Unfälle sind in jüngster Zeit in spanischen, türkischen und bulgarischen Ferienanlagen zu beobachten. Im aktuellen Jahr 2014 sind vor allem Ferienanlagen in Brasilien betroffen. Dort wird laut Pool-Experte Alexander Göb besonders fahrlässig mit der Sicherheit der Pools umgegangen.
DRV erstellte eine Checkliste zur Überprüfung
Für Göb ist das Thema der Poolsicherheit eine Herzensangelegenheit, denn im Jahr 2011 kam sein einziger Sohn Lucas bei einem solch tragischen Pool-Unfall auf der spanischen Kanareninsel Fuerteventura ums Leben. Auch der Deutsche Reise-Verband (DRV) nimmt das Thema mittlerweile sehr ernst und schickt nun sogar eigene Pool-Tester in die bekanntesten Ferienregionen für Familien, um die dortigen Swimmingpools zu überprüfen. Desweiteren hat der DRV in der Zwischenzeit mit den Reiseveranstaltern Thomas Cook, TUI, DER Touristik und FTI Touristik eine Checkliste erarbeitet, mit deren Hilfe Hotelbetreiber ihre Pools selber begutachten können. Erste Erfolge hätten sich danach bereits eingestellt, geben sich Gröb und der DRV vorsichtig optimistisch.


